Wege in Ausbildung und Arbeit für bildungsbenachteiligte junge Geflüchtete (WAA)

​Ziel der Maßnahme „Wege in Ausbildung und Arbeit für bildungsbenachteiligte junge Geflüchtete (WAA)“ ist die berufliche Orientierung im Arbeits- und Ausbildungsmarkt und die Erarbeitung einer begründeten Berufswahlentscheidung. Während der zweijährigen dualisierten Ausbildungsvorbereitung kann der erste allgemeine Schulabschluss erworben werden.

Inhalte sind:
  • Beratung und Vermittlung in Arbeit und Ausbildung,
  • Allgemeine und berufsbezogene Deutschförderung,
  • Unterrichtsfächer: Mathe, Deutsch, Englisch, Sprache und Kommunikation, Werte und Leben in Deutschland, Gesundheit und Bewegung sowie unterschiedliche Wahlpflichtkurse.
WAA umfasst:
  • Berufsübergreifende Phasen wie die Ankommensphase, die Vor- und Nachbereitungsphasen. In der Ankommensphase findet eine Kompetenzfeststellung statt, Sprach- und Lernstände werden ermittelt. In den Vor- und Nachbereitungsphasen findet eine Einstimmung auf den Lernort Betrieb statt.
  • Berufsbezogene dualisierte Phasen. Die Jugendlichen arbeiten und lernen an drei Tagen in der Woche in einer berufsbildenden Schule und an zwei Tagen in einem Betrieb der Wirtschaft.
Zielgruppe:
Bildungsbenachteiligte junge Geflüchtete, deren schulische Vorkenntnisse für das erfolgreiche Absolvieren der Berufsschule nicht ausreichen.

Alter:
  • 18-25 Jahre
Aufenthaltsstatus:
  • Aufenthaltserlaubnis
  • Niederlassungserlaubnis
Sprachniveau:
  • alphabetisiert
Weitere Zugangsvoraussetzungen:
  • kein Schulabschluss
Dauer:
Die Maßnahme startete am 15. Oktober 2018 und dauert 2 Jahre. Unterjährige Ein- und Ausstiege sind möglich, der letzte Einstieg ist noch bis Ende Januar 2019 möglich.