Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Die Ausbildungsbegleitenden Hilfen (abh) laufen aus und werden zum 01.09.2021 in die Assistierte Ausbildung flex (AsA flex) überführt. Die Förderung bekommt den neuen Namen "AsA flex". Sie kann - bei Bedarf - sogar noch um sozialpädagogische und/oder psychologische Begleitung und Unterstützung (kein Therapieersatz) ergänzt werden oder in gewohnter Form weitergeführt werden. Infos siehe Assistierte Ausbildung flex (AsA flex).

Was ist abH?

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sollen Auszubildenden helfen, Schwierigkeiten in ihrer Berufsausbildung zu meistern und ihre Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen. Auch Teilnehmende an einer Einstiegsqualifizierung (EQ) können unter bestimmten Voraussetzungen abH in Anspruch nehmen.

Ausbildungsbegleitende Hilfen zielen darauf ab,

  • Probleme in der Berufsschule zu beheben,
  • den Ausbildungserfolg zu sichern,
  • einem Ausbildungsabbruch entgegenzuwirken,
  • besonderen Defiziten, z. B. Sprach- und Integrationsproblemen von Auszubildenden mit Migrationshintergrund, entgegenzuwirken.

Wie läuft abH ab?

Die Auszubildenden erhalten Gruppen- oder Einzelunterricht.

AbH findet meist nach der Berufsschule bzw. nach der Arbeit und am Abend statt. Die Unterrichtszeit umfasst zwischen drei und acht Stunden pro Woche.

Die Dauer der Förderung richtet sich nach dem Bedarf der Auszubildenden. Die Teilnahme kann sich über die gesamte Ausbildungsdauer erstrecken.

Die Entscheidung über die Teilnahme und die Dauer trifft die Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Dauer:

Die Dauer richtet sich nach dem Förderbedarf, ggf. bis zum Ende der Ausbildung.

Beginn:


Jederzeit, wenn Plätze frei sind.
  • Jugendberufsagentur/ Team der Agentur für Arbeit (Berufsberatung)