Berufsvorbereitung für junge Menschen mit geistiger Behinderung

Ziel der Berufsvorbereitung für junge Menschen mit geistiger Behinderung ist neben der fachlichen Qualifizierung die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung, das Erkennen eigener Potentiale und die Vorbereitung auf einen individuell angemessenen und erwünschten Arbeitsplatz. 

Inhalte:

  • Berufsbezogener Unterricht in verschiedenen Berufsfeldern
  • Berufsübergreifender Unterricht (z. B. Sprache und Kommunikation, Mathematik, Wirtschaft und Gesellschaft) 
Der Unterricht ist handlungsorientiert und erfolgt z. T. in betrieblicher Ernstsituation sowohl in schulinternen Arbeitssituationen (z. B. Kiosk- Produktion und Verkauf) als auch in Praktika. Er soll dazu befähigen, handwerkliche Fähigkeiten in den verschiedenen beruflichen Bereichen zu übernehmen. 

Die Berufsvorbereitung findet in schulischer Vollzeit statt. Anschließend kann eine Berufsvorbereitung in Teilzeitform folgen, in der die jungen Menschen an drei oder vier Tagen in der Woche in einem Betrieb arbeiten (Langzeitpraktikum) und an einem Tag oder zwei Tagen die Berufsschule besuchen. 

Der Erwerb eines Abschlusses, der in seinen Berechtigungen dem ersten allgemeinbildenden Schulabschluss entspricht, ist möglich. 

Zielgruppe:
  • Schulpflichtige junge Menschen mit geistiger Behinderung, die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung keine Ausbildung und keine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt absolvieren bzw. ausüben können. 
Dauer:
  • i.d.R. 2 Jahre in Vollzeit