Berufsfachschule für Haus- und Familienpflege (vollqualifizierend)

Ziel
Die Ausbildung in der Haus- und Familienpflege soll die Absolventen befähigen, pflegebedürftige Menschen ambulant zu betreuen.

Unterrichtsfächer
Ermitteln von Betreuungsbedarf, Beraten und Anleiten,Unterstützen und Pflegen, Verwalten und Organisieren,Praxis der Haus- und Familienpflege, Sprache und Kommunikation, Angewandte Mathematik, Wirtschaft und Gesellschaft, Fachenglisch.

Struktur
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie beginnt mit dem Probehalbjahr und endet mit der Abschlussprüfung.

Der fachpraktische Unterricht im Fach Praxis der Haus- und Familienpflege wird im zweiten Ausbildungsjahr im Umfang von zwei Schultagen je Woche und im dritten Ausbildungsjahr im Umfang von vier Schultagen je Woche bei geeigneten Trägern der Haus-und Familienpflege durchgeführt. Der Unterricht kann auch in Blockform organisiert werden. Über die Leistungen der Schülerin oder des Schülers erteilt die Praxisstelle zum Ende des Schulhalbjahres eine Zwischenbeurteilung und zum Ende des Schuljahres eine Abschlussbeurteilung.

Aufnahmebedingungen
Der erste allgemeinbildende Schulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss sowie Nachweis einer Praxisstelle für die fachpraktische Ausbildung in einer anerkannten Ausbildungsstätte.

Abschluss
Mit Erwerb des Abschlusszeugnisses wird die Berechtigung verliehen, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Haus-und Familienpflegerin“ oder „Staatlich geprüfter Haus- und Familienpfleger“ zu führen.
Im Abschlusszeugnis wird die Gleichwertigkeit mit dem mittleren Schulabschluss vermerkt, wenn eine Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erreicht wurde und ausreichende Kenntnisse in einer Fremdsprache vorliegen.

Information und Anmeldung
Ausbildungsbeginn ist der erste Schultag nach den Sommerferien. Die Anmeldungen müssen bis spätestens 31. März erfolgen.

(Quelle: Berufliche Bildungswege 2016)
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