Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Das Ziel der Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF) ist die Einmündung in die entsprechende Ausbildung im Handwerk bzw. in eine ausbildungsvorbereitende Maßnahme. Sie werden ihre Wunschberufe näher kennen lernen und von den Ausbildungsmeistern auf die Ausbildungsaufnahme vorbereitet. Sofern die Einmündung in die Ausbildung nicht erfolgt, ist i.d.R. eine Anschlussperspektive (EQ-M) gegeben.

Inhalte sind:

  • Vermittlung des deutschen Berufsausbildungssystems,
  • Kennenlernen des Arbeitsalltags in einem Betrieb,
  • Erwerb von berufsbezogenen Arbeitstechniken und Kompetenzen,
  • Vorbereitung auf den Berufsschulunterricht.
BOF umfasst:
  • 90 Stunden Sprachunterricht,
  • sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung bei persönlichen und wirtschaftlichen Problemen, der Vor- und Nachbereitung der Betriebsphase und der Vermittlung der berufsbezogenen sozialen Kompetenzen,
  • ein betriebliches vierwöchiges Praktikum,
  • eine tägliche Mittagsmahlzeit sowie die Erstattung der notwendigen Fahrtkosten und ggf. auch Kinderbetreuungskosten,
  • eine abschließende Teilnahmebescheinigung sowie eine Zusammenfassung der Berichte über ermittelte Kenntnisse und Fähigkeiten während der Werkstatttage.
Zielgruppe:
Junge Menschen, die Interesse an einer Berufsausbildung im Handwerk haben.

Alter:
  • unter 25 Jahren
Aufenthaltsstatus:
  • für Asylbewerber/-innen (Aufenthaltsgestattung mit Arbeitsmarktzugang),
  • für Geduldete (Duldung mit Arbeitsmarktzugang),
  • für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge (Aufenthaltserlaubnis).
Sprachniveau:
  • Mindestens Sprachniveau A2
Dauer:
Der Lehrgang dauert insgesamt 13 Wochen. Der Einstieg ist bis ca. November laufend möglich.

  • Bäcker-Innung Hamburg
    BOF
  • Direkt bei dem/den aufgeführten Anbieter/n.