Geflüchtete Menschen im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ)

Im FÖJ engagieren sich jungen Menschen aktiv im Natur-, Umwelt oder Klimaschutz und erwerben durch vorwiegend praktische Tätigkeiten umfangreiche ökologische Kenntnisse, die in begleitenden Seminaren vertieft werden. Der Freiwilligendienst soll persönliches Engagement fördern, das Selbstvertrauen stärken und den Start in das Berufsleben erleichtern.

Inhalte sind:

  • Kennenlernen von natur- und umweltbezogene Arbeitsbereichen,
  • Orientierungshilfe für das weitere Leben,
  • sinnvolle Überbrückung von Wartezeiten auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz,
  • praktische Erprobung von eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten,
  • Erwerb neuer Kenntnisse.
Einsatzstellen sind der Botanische Sondergarten BZ Wandsbek, der Elbcampus im ZEWU, Greenpeace, die Hamburger Friedhöfe, die Hamburger Stadtentwässerung, die HVV Mobilitätsberatung für Flüchtlinge, das Institut für Hygiene und Umwelt, die Loki Schmidt Stiftgung Boberg, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Stadtreinigung Hamburg.

FÖJ umfasst:
  • Wochenarbeitszeit von 39/40 Stunden (Teilnahme an Integrationskursen wird ermöglicht),
  • pädagogische und fachliche Anleitung und Betreuung,
  • fünf fünftägige Seminare in Jugendherbergen oder Schullandheimen in/um Hamburg zu Themen des Natur- und Umweltschutzes, der Nachhaltigen Entwicklung sowie der Entwicklungszusammenarbeit und des Klimaschutzes,
  • monatliches Taschengeld von 205,- Euro, 
  • Wohn-und Verpflegungskostenzuschuss von z.Z. 200 Euro sowie die Kosten in Höhe der HVV-Proficard, 
  • Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge sowie Seminarkosten, 
  • Erholungsurlaub von 26 Arbeitstagen bei Teilnahme von 12 Monaten, 
  • Anerkennung des FÖJ als Wartezeit bei der Vergabe von Studienplätzen.
Zielgruppe:

Alter:
  • bis 25 Jahre
Aufenthaltsstatus:
  • Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive.
Sprachniveau:
  • Deutsch ab A2
Weitere Zugangsvoraussetzungen:
  • Vollzeitschulpflicht erfüllt.
Dauer:
Das Freiwillige Ökologische Jahr beginnt in Hamburg am 1. August (ein späterer Start ist möglich) und dauert mindestens 6 Monate, im Regelfall aber 12 Monate. Wenn die Einsatzstelle bereit ist, die Kosten zu übernehmen, kann es um weitere 6 Monate verlängert werden.

  • Direkt bei dem/den aufgeführten Anbieter/n.