Ausbildungscoaching

Zielgruppe dieses Angebots sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, die grundsätzlich ausbildungsreif sind und eine begründete Berufswahlentscheidung getroffen haben, aber zusätzliche Unterstützung vor und/oder während der Ausbildung benötigen.

Bewerbungshilfe
Die Jugendlichen erhalten Unterstützung im Bewerbungsverfahren. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Bewerbungsunterlagen auf ein bestimmtes Unternehmen und einen konkreten Ausbildungsplatz auszurichten. Bei Bedarf werden sie gezielt auf die vereinbarten Bewerbungsgespräche vorbereitet.

Angebote für Ausbildungscoaching/-begleitung in ganz Hamburg
Das Ausbildungscoaching beinhaltet die Betreuung von Auszubildenden sowie der Betriebe und kann zu Beginn der Ausbildung sowie jederzeit während der Ausbildung in Anspruch genommen werden. Je nach individuellem Unterstützungsbedarf werden Jugendliche und Betriebe in den ersten 6 Monaten der Ausbildung begleitet.

Zu Beginn der betrieblichen Ausbildung werden die Jugendlichen auf mögliche Hürden hingewiesen, z.B. beim Bezug einer eigenen Wohnung. Sie erhalten zudem weitere persönliche Unterstützung, etwa bei der Beantragung von Berufsausbildungsbeihilfe.

Während der Ausbildung findet eine regelmäßige Kommunikation mit Betrieb und Auszubildendem/-r statt, wenn nötig wird bei Konflikten interveniert.

Bei drohendem oder bereits vollzogenem Ausbildungsabbruch wird Kontakt zu den zuständigen Ansprechpartnern/-innen in der Jugendberufsagentur aufgenommen und der/die Jugendliche ggf. bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zur Fortsetzung der Ausbildung unterstützt.

Zudem werden die Auszubildenden beim Übergang vom Ausbildungsabschluss in die Erwerbstätigkeit unterstützt.

Zuständigkeiten
Für schulpflichtige Jugendliche ist die Jugendberufsagentur des Bezirks zuständig, in dem sie zur Schule gehen. Jugendliche / junge Erwachsene, die nicht mehr schulpflichtig sind, wenden sich bitte an die Jugendberufsagentur des Bezirks, in dem sie wohnen.

Die Projekte werden aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.