Berufliche Eingliederung für junge Menschen mit Behinderungen

Für Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund von Art und Schwere ihrer Behinderung (noch) nicht ausbildungs- oder vermittlungsfähig sind, besteht ein Anspruch auf eine Förderung im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation. Voraussetzung ist die Abklärung eines entsprechenden Förderbedarfes mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit (Team Rehabilitation Ersteingliederung). Das Angebot kann in (und von) einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder in Form einer betrieblichen Berufsbildung wahrgenommen werden.
Die Dauer der Förderung im Berufsbildungsbereich bzw. der Betrieblichen Berufsbildung beträgt maximal 27 Monate. Innerhalb dieser Zeit wird Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen für zwei Jahre die Möglichkeit gegeben, an einem Tag der Woche am Berufsvorbereitungsunterricht an Beruflichen Schulen teilzunehmen. Wenn ein Zugang zum Arbeitsmarkt auch dann noch nicht gegeben ist, besteht ein Anspruch auf Förderung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, in besonderen Arbeitsprojekten oder das Integrationspraktikum (IP). Leistungsträger ist in diesen Fällen die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.