Berufsfachschule für Uhrmacher (vollqualifizierend)

Ziel
Die Ausbildung soll die Kompetenzen des Uhrmacherhandwerks entsprechend einer Berufsausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf Uhrmacher oder Uhrmacherin vermitteln.

Struktur
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie beginnt mit einem Probehalbjahr und endet mit der Abschlussprüfung.

Unterrichtsfächer
Werkstoffe und Arbeitsverfahren, Uhrentechnologie, Technische Kommunikation, Elektrotechnik/Elektronik, Mathematik/Berechnungen, Grundfertigkeiten Mechanik,Mess- und Reparaturtechnik, Sprache und Kommunikation, Fachenglisch, Wirtschaft und Gesellschaft, Sport.

Aufnahmebedingungen
Der erste allgemeinbildende Schulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss.

Abschluss
Wer die schulische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und die Abschlussprüfung der Handwerkskammer bestanden hat (externer Prüfungsausschuss), erhält den Gesellenbrief, der zur Ausübung des Berufs im Uhrmacherhandwerk berechtigt.

Im schulischen Abschlusszeugnis wird die Gleichwertigkeit mit dem mittleren Schulabschluss vermerkt, wenn eine Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erreicht wurde und ausreichende Kenntnisse in einer Fremdsprache vorliegen.

Mit dem Abschluss der Berufsfachschule erlangt man unter bestimmten Bedingungen außerdem die Zugangsberechtigung
zur Fachoberschule, die dann zur Fachhochschulreife führt.

Information und Anmeldung
Ausbildungsbeginn ist der erste Schultag nach den Sommerferien. Die Anmeldungen müssen bis zum 31. März des jeweiligen Jahres in der Schule eingehen. Es gibt ein
Auswahlverfahren, weil i.d.R. nicht genügend Werkstatt-Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, um alle Anmeldungen berücksichtigen zu können.

(Quelle: Berufliche Bildungswege 2016)

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